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Startschuss für die MyHockey-League-Playoffs


25/02/2025

Heute Dienstag, 25. Februar 2025, beginnen nach der Sky Swiss League auch in der höchsten Schweizer Amateur-Eishockeyliga die Playoffs. 

 

Nach 32 absolvierten Runden in der Regular Season und den abgeschlossenen Pre-Playoffs starten heute Abend die Viertelfinal-Serien der MyHockey League. Die acht verbliebenen Teams kämpfen in Best-of-5-Duellen um den Meistertitel.

 

Einen Aufsteiger wird es in dieser Saison nicht geben. Der EHC Arosa, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte, war der einzige Club, der die Auflagen für den Aufstieg in die Sky Swiss League erfüllte. Mit dem Einzug ins Halbfinale hätte das Team die Promotion antreten können, entschied sich jedoch dagegen, die Vereinbarung mit der Lizenzkommission zu unterzeichnen.

 

Da in den Viertelfinal-Playoffs der 1. Liga alle Mannschaften ausgeschieden sind, welche nicht auf einen Aufstieg in die MyHockey League verzichtet haben, wird auch kein Team aus der MHL absteigen und die Playout-Serie zwischen dem EHC Bülach und dem SC Lyss wurde gestrichen.
 

Nachfolgend eine Übersicht der Playoff-Paarungen.
 

HCV Martigny (1.) vs. SC Langenthal (8. / qualifiziert über die Pre-Playoffs)
 

Die aktuelle MyHockey-League-Saison bot Spannung pur an der Tabellenspitze. Am Ende der regulären Spielzeit trennten die Top-Vier – Martigny, Seewen, Huttwil und Arosa – gerade einmal zwei Punkte. Aufgrund des um drei Tore besseren Torverhältnisses klassierte sich Martigny vor dem EHC Seewen auf dem ersten Platz. Die Mannschaft von Cheftrainer Guillaume Anex konnte sich insbesondere auf ihre stabile Defensive und Torhüter Edoardo Berti verlassen und erhielt lediglich 59 Gegentore in 32 Partien.
 

Der SC Langenthal qualifizierte sich über die Pre-Playoffs für die Viertelfinals. Das Team von Head Coach Serge Meyer drehte dabei einen 0:1-Rückstand und entschied die Serie gegen den EHC Frauenfeld dank eines 4:1-Auswärtssiegs und eines 4:0-Heimerfolgs letztlich für sich. In der Regular Season sammelten die Oberaargauer 36 Punkte und damit etwas mehr als die Hälfte der Zähler des HCV Martigny (70).
 

Head-to-Head 2024/2025
 

  • 29. Januar 2025:              HCV Martigny – SC Langenthal 2:3 
  • 18. Januar 2025:              SC Langenthal - HCV Martigny 0:1
  • 21. Dezember 2024:         HCV Martigny – SC Langenthal 5:2
  • 23. Oktober 2024:            SC Langenthal – HCV Martigny 2:6
     

EHC Seewen (2.) vs. HC Franches-Montagnes (7. / qualifiziert über die Pre-Playoffs)
 

Genau wie Martigny beendete auch der EHC Seewen die Regular Season mit 70 Punkten. Die Innerschweizer präsentierten sich vor allem in den letzten zehn Meisterschaftsspielen sehr formstark und sicherten sich 24 Punkte. Nun trifft das sehr ausgeglichene und Boxplay-starke (89.77 %) Team von Head Coach Raphael Zahner auf den HC Franches-Montagnes, der in den Pre-Playoffs gegen den EHC Wetzikon die Oberhand behielt und sich trotz Auftaktniederlage mit 2:1 in der Serie durchsetzte. Wie bereits in der Regular Season konnten sich die Jurassier dabei stark auf die Qualitäten des Ligatopscorers Arnaud Schnegg verlassen. Der 24-Jährige brillierte mit 48 Scorerpunkten während der Regular Season und erzielte auch in den Pre-Playoffs fünf Tore und einen Assist. 
 

Head-to-Head 2024/2025
 

  • 11. Januar 2025:             HC Franches-Montagnes – EHC Seewen 3:4
  • 26. Oktober 2024:           EHC Seewen – HC Franches-Montagnes 2:0
     

Hockey Huttwil (3.) vs. EHC Dübendorf (6.)
 

Nur einen Punkt hinter dem punkgleichen Spitzenduo Martigny und Seewen belegte Hockey Huttwil den dritten Tabellenplatz. Mit 36 Zählern sind die Berner das beste Heimteam und besitzen mit 121 Treffern auch den treffsichersten Angriff der gesamten Liga. Einen grossen Anteil an dieser Offensivpower hatte Timo Braus, der mit 41 Scorerpunkten glänzte. 

Der Aufsteiger EHC Dübendorf blickt auf eine starke Saison zurück und sammelte im Schnitt über 1.5 Punkte pro Spiel. Die Zürcher haben ein nahezu ausgeglichenes Torverhältnis mit 104 erzielten und 103 kassierten Treffern und waren das effizienteste Team der Liga im Powerplay (24.71%). Sowohl Stürmer Dominik Hardmeier als auch Verteidiger Fabian Ganz überzeugten mit jeweils 34 Scorerpunkten.
 

Head-to-Head 2024/2025
 

  • 11. Januar 2025:             Hockey Huttwil – EHC Dübendorf 5:1
  • 26. Oktober 2024:           EHC Dübendorf – Hockey Huttwil 3:2
     

EHC Arosa (4.) vs. EHC Thun (5.)
 

Mit 68 Zählern und der zweitbesten Offensive (109 Tore) klassierte sich Arosa auf dem vierten Schlussrang und sicherte sich damit das Heimrecht gegen den EHC Thun. Das Team von Head Coach Rolf Schrepfer legte in den letzten 15 Partien eine regelrechte Siegesserie hin und reüssierte 13 Mal, davon zwei Mal nach Verlängerung.

Genau wie in der letzten Saison belegten die Berner Oberländer den fünften Tabellenrang nach der regulären Spielzeit, holten heuer aber elf Punkte mehr (65). Die Equipe von Thun-Cheftrainer Daniel Steiner behielt auch in den bisherigen beiden Direktbegegnungen das bessere Ende für sich und siegte zuhause deutlich und auswärts knapp nach Verlängerung.

 

Head-to-Head 2024/2025
 

  • 16. November 2024:        EHC Arosa – EHC Thun 1:2 n.V.
  • 19. Oktober 2024:           EHC Thun – EHC Arosa 9:2